In diesem letzten Teil geht es um konkrete Tools, bewusste Entscheidungen und auch um Dinge, auf die ich inzwischen komplett verzichte.
2025 war für mich kein Jahr des Ausprobierens um des Ausprobierens willen, sondern ein Jahr des Reduzierens. Weniger Tools, dafür klarere Prozesse.
Tools, die geblieben sind
Einige Tools haben sich 2025 fest in meinem Alltag etabliert.
ChatGPT nutze ich vor allem für Texte, Struktur, Programmierung und Automatisierung. Für mich ist es das vielseitigste Werkzeug, wenn es darum geht, Gedanken zu sortieren und Prozesse vorzubereiten.
Gemini setze ich gezielt für Bildgenerierung ein. Gerade bei grafischen Themen wie Adventskalender-Motiven oder Social-Media-Grafiken haben mir die Ergebnisse dort oft besser gefallen als bei anderen Modellen.
Adobe Photoshop bleibt trotz aller KI-Bildgeneratoren fester Bestandteil meines Workflows. Funktionen wie generatives Erweitern oder KI-basierte Masken sind für mich extrem hilfreich. Je nachdem, wie klar meine Vorstellung von einem Bild bereits ist, entscheide ich bewusst, ob ich direkt mit Photoshop arbeite oder zuerst mit einem Generator wie Gemini.
Wo KI begeistert und wo sie scheitert
Gerade bei der Kombination aus Bild und Text zeigt sich für mich sehr deutlich, wo KI heute steht.
Für die Titelbilder dieser Blogserie habe ich ein Foto von mir hochgeladen und den jeweiligen Beitrag als Kontext mitgegeben, inklusive Hinweis auf Teil 1 von 3, Teil 2 von 3 und Teil 3 von 3. Die Bildintegration selbst war erstaunlich gut.
Was allerdings nicht zuverlässig funktioniert hat, war die korrekte Darstellung des Textes im Bild. Trotz mehrerer Versuche konnte ich Gemini nicht dazu bringen, den Text fehlerfrei auszugeben. Am Ende habe ich das Bild in Photoshop geöffnet und den Text manuell ergänzt.
Das ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie ich KI heute nutze. Sie übernimmt den grössten Teil der Arbeit, den letzten Feinschliff mache ich selbst.
Tools, auf die ich bewusst verzichte
2025 habe ich mich auch bewusst von Tools getrennt. Ein Beispiel ist TubeBuddy. Früher habe ich es intensiv genutzt, heute brauche ich es nicht mehr.
Viele Funktionen kann ich inzwischen mit YouTube-eigenen Tools abdecken. Titelvarianten, Tests und Optimierungen lassen sich sehr gut in Kombination mit KI vorbereiten und auswerten. Das ist für mich flexibler und reduziert externe Abhängigkeiten.
Weniger Tools bedeuten für mich weniger Pflege, weniger Kosten und mehr Übersicht.
Musik, die es vorher nicht gab
Ein echtes Aha-Erlebnis hatte ich 2025 mit Suno. Zum ersten Mal konnte ich Musik für sehr spezielle, teilweise auch humorvolle Themen generieren, zu denen es vorher schlicht keine passenden Songs gab.
Gerade für Social Media ist das ein grosser Vorteil. Gute Musik zu finden ist oft zeitaufwendig oder lizenzrechtlich kompliziert. Mit KI-generierter Musik habe ich hier neue Möglichkeiten gewonnen.
E-Mail, KI und echte Nähe zu Kundinnen und Kunden
Ein Tool, das mich 2025 besonders überzeugt hat, ist KlickTipp. Für meine E-Mails nutze ich es schon länger, aber gerade im Zusammenspiel mit KI ist für mich noch einmal eine ganz neue Ebene dazugekommen.
Was mich zuletzt besonders geflasht hat, ist die Möglichkeit, Kundendaten mithilfe von KI anzureichern. Nichts ist so wichtig wie seine Kundinnen und Kunden wirklich zu kennen. KlickTipp geht hier einen sehr spannenden Weg.
Besonders stark finde ich, dass sich einzelne Absätze eines Newsletters individuell pro Empfängerin oder Empfänger von KI formulieren lassen, natürlich auf Basis klarer Vorgaben. Dadurch entsteht eine Form von Individualisierung, die weit über klassische Platzhalter hinausgeht.
Für mich ist das ein Bereich, den ich im kommenden Jahr noch deutlich intensiver nutzen möchte. Nicht, um mehr zu senden, sondern um relevanter zu werden.
Wenn Du Dir KlickTipp näher anschauen möchtest, findest Du hier weitere Informationen: KlickTipp ansehen.
Mein Fazit zu Tools und Grenzen
KI kann heute sehr viel, aber nicht alles. Für mich liegt der Schlüssel darin zu wissen, wo sie zuverlässig arbeitet und wo menschliche Entscheidungen unverzichtbar bleiben.
Ich nutze KI, um Zeit zu sparen, Klarheit zu gewinnen und Prozesse zu vereinfachen. Die Verantwortung für Inhalt, Haltung und Qualität bleibt bei mir.
Zum Jahresende
Zum Abschluss dieser Serie wünsche ich Dir ein schönes Silvester und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Für das kommende Jahr wünsche ich Dir Erfolg bei den Dingen, die Dir wichtig sind, Glück in den Momenten, die man nicht planen kann, und vor allem Klarheit bei Entscheidungen, grossen wie kleinen.
Wenn Du in Deinem Business mehr automatisieren möchtest, aber noch nicht genau weisst, wie Du sinnvoll starten kannst, dann trag Dich gern in meinen Newsletter ein. Dort teile ich regelmässig konkrete Erfahrungen und Ansätze aus der Praxis.
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